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		<title>Alles im Flow!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das bin ich]]></category>
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		<description><![CDATA[Wovon träumt ein Mann im besten Alter regelmäßig? Was erhofft er sich noch vom Leben, mit knapp über 30 Lenzen, mit beiden Beinen fest im Berufsleben stehend, familiär situiert, sportlich und gesund (zumindest fühle ich mich so)? Die Antwort: er träumt vom Flow-Zustand. Von jenem (positiv) stressigen Dauerzustand in dem scheinbar alles mühelos gelingt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wovon träumt ein Mann im besten Alter regelmäßig? Was erhofft er sich noch vom Leben, mit knapp über 30 Lenzen, mit beiden Beinen fest im Berufsleben stehend, familiär situiert, sportlich und gesund (zumindest fühle ich mich so)? Die Antwort: er träumt vom Flow-Zustand. Von jenem (positiv) stressigen Dauerzustand in dem scheinbar alles mühelos gelingt, die vielen kleinen Rädchen ineinander greifen und damit die erdrückende Lebenslast absolut harmonisch erscheinen lassen.</p>
<p>Dabei befinde ich mich in einem Alter, das für den Flow-Zustand wie geschaffenen ist. Die gröbsten Illusionen sind ad acta gelegt, die Naivität und die Unbekümmertheit auf Nimmerwiedersehen verschwunden, nur die zwanghafte Hartnäckigkeit, die an Sturheit grenzt, ist in der Lage den einen oder anderen Zeitgenossen noch zu überraschen.</p>
<p>Häufig werde ich gefragt: Kennst du den Spruch nicht, dass der Klügere nachgibt? Natürlich kenne ich ihn, nur so recht daran glauben, kann ich nicht. Oder kann mir jemand ernsthaft glaubhaft machen, dass Durchsetzungsvermögen und Intelligenz korrelieren? Dann hätte ich berechtigte Angst um den Standort Deutschland und dessen Aushängeschilder: Politiker, Unternehmer, Sportler und sonstige Lebenskünstler.</p>
<p>Die Illusionen sind ergo passé, das Gefühl der Desillusion (noch) nicht ausgeprägt genug, um routinemäßig mit beiden Händen abzuwinken. Es fühlt sich einfach gut an, beruflich am aufsteigenden Ast zu sein. Höre ich mich im Kreise der Schulfreunde um, dann werde ich schnell irritiert. Sie reden ausschließlich von ihren Gehältern, die als der heilige Gral angesehen und wie die Panini-Sticker in alten Zeiten verglichen werden. Es kommt mir vor, als ob sich der Wert einer gestandenen Persönlichkeit nach dem Auszahlungsbetrag auf dem Verdienstnachweis bemisst, leider.</p>
<p>Dazu trinken sie Kaffee, viel Kaffee. Gemütlich ist es und entspannend in allen Lebenslagen einen Kaffee zu genießen, bevorzugt auf der Arbeit. Der Kaffee avanciert zum großen Gleichmacher. Beinahe jeder kann sich dieses harmlose Genussmittel leisten, sogar zeitlich. Es soll Geschäftsführer geben, die vor ihrem Frühkaffee nach eigener Aussage nicht funktionieren. Eine Arbeitskollegin hat mir neulich zu Arbeitsbeginn einen Kaffee angeboten. „Um Gottes Willen Frau März, das können Sie nicht ernst meinen!!! Wenn ich jetzt einen Kaffee trinke, bleibe ich ja den ganzen Tag wach!“.</p>
<p>Und verpasse dadurch den Flow-Zustand, ganz bestimmt.</p>
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		<title>Und ewig locken Ruhm und Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und noch mal Fußball: Ich weiß nicht, woran es liegt, aber irgendwie scheint es doch so, dass einige Jungstars mit ihrem Ruhm nicht richtig umgehen können. Viele leiden sogar an einer wahren Selbstüberschätzung. Ich möchte in diesem Zusammenhang gleich betonen, dass ich kein Neider bin und ich jedem seinen Erfolg gönne. Außerdem vertrete ich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch mal Fußball: Ich weiß nicht, woran es liegt, aber irgendwie scheint es doch so, dass einige Jungstars mit ihrem Ruhm nicht richtig umgehen können. Viele leiden sogar an einer wahren Selbstüberschätzung. Ich möchte in diesem Zusammenhang gleich betonen, dass ich kein Neider bin und ich jedem seinen Erfolg gönne. Außerdem vertrete ich den Standpunkt, dass jeder Mensch selbst für sein Leben verantwortlich ist und was er daraus macht. Ich kann nur nicht verstehen, warum so viele junge Menschen einfach nicht auf die Stimme der Vernunft hören.<a href="http://www.nico-bloggt.de/wp-content/uploads/2010/08/Real-Madrid-icon.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-100" title="Vereinswappen Real-Madrid" src="http://www.nico-bloggt.de/wp-content/uploads/2010/08/Real-Madrid-icon.png" alt="" width="256" height="256" /></a></p>
<p>Die Fußball-WM ist noch gar nicht so lange her und die Bundesliga-Saison läuft bereits wieder, da werden die Schlagzeilen schon wieder vom spanischen und deutschen Fußball beherrscht. Das hat allerdings weniger damit zu tun, dass diese beiden Fußballnationen gegeneinander spielen würden, sondern viel eher damit, dass man in Spanien während der Weltmeisterschaft auf die Leistungen der jungen deutschen Spieler aufmerksam geworden ist. So gesehen kann man das Vorgehen des Traditionsklubs Real Madrid durchaus verstehen. Obwohl man in den letzten Jahren enorme Summen in die Verstärkung der Mannschaft gesteckt hat, konnte man keine großen Titel gewinnen. Vielleicht lag es ja auch daran, dass man eben nur Superstars in die Mannschaft integrieren wollte, die aller Voraussicht nach satt waren und nur das große Geld machen wollten.</p>
<p>Jetzt haben die Madrilenen eben zwei junge Deutsche geholt, um sich endlich mal wieder einen Titel zu sichern. Der neue Trainer der Königlichen – José Mourinho – glaubt, dieses Unterfangen mit den deutschen Nationalspielern Sami Khedira und Mesut Özil zu vollbringen. Beide Spieler sind dem Ruf der Spanier gern gefolgt. Natürlich ist es für viele junge Spieler ein Traum, für einen solch großen Verein spielen zu dürfen. Auch ist es richtig, dass die Erfahrungen, die man als Spieler im Ausland sammelt, durch nichts zu ersetzen sind. Allerdings habe ich den Verdacht, dass die beiden dem extremen Druck in der spanischen Hauptstadt noch nicht gewachsen sind. Vor allem Özil wird schnell den Unterschied zum familiären Umfeld in Bremen erkennen. Vielleicht hätten sich die beiden jungen Deutschen vorher mal mit den aus Madrid „vertriebenen“ und „geflüchteten“ Spielern unterhalten sollen. Robben, van Nistelrooy und Raul sind die besten Beispiele dafür, wie schnell man in Ungnade fallen kann.</p>
<p>Jetzt reichts aber mal mit dem runden Leder!</p>
<p>Euer Nico!</p>
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		<title>Öffentliche Arbeitsverweigerung ohne Konsequenzen?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, meine Sommerpause ist vorbei. Was habe ich mich darauf gefreut, dass die Bundesliga-Saison endlich wieder losgeht. Endlich rollt der Ball wieder und wir können uns über schöne Fußballspiele freuen. Wer wird Meister und wer steigt ab? Wie werden sich die Aufsteiger in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren? All diese Fragen wurden spätestens mit Anpfiff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, meine Sommerpause ist vorbei. Was habe ich mich darauf gefreut, dass die Bundesliga-Saison endlich wieder losgeht. Endlich rollt der Ball wieder und wir können uns über schöne Fußballspiele freuen. Wer wird Meister und wer steigt ab? Wie werden sich die Aufsteiger in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren? All diese Fragen wurden spätestens mit Anpfiff des ersten Spieltags aufgeworfen und jeder gibt sich seine eigenen Antworten. Doch in diesem Jahr ging der Ärger schon los, bevor der erste Anpfiff erfolgt ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.nico-bloggt.de/wp-content/uploads/2010/08/martin-demichelis2-5141.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-93" title="Martin Demichelis Quelle: http://www.spox.de" src="http://www.nico-bloggt.de/wp-content/uploads/2010/08/martin-demichelis2-5141-300x173.jpg" alt="Quelle: http://www.spox.de" width="300" height="173" /></a></p>
<p>Bei der großen Staransammlung in der Mannschaft des Rekordmeisters FC Bayern München gibt es immer einen Haufen unzufriedener Spieler. Schließlich möchte jeder für das Team auflaufen und seinen Teil für den Erfolg beitragen. Aber es können nun mal immer nur elf Mann auf dem Platz stehen, der Rest nimmt auf der Bank oder auf der Tribüne Platz. Das ist bei allen Mannschaften so. In München hat sich jetzt jedoch etwas ereignet, was dem Fan wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen muss. Da weigert sich ein gewisser Herr Demichelis auf der Reservebank Platz zu nehmen. Der Trainer hat ihm zuvor mitgeteilt, dass er für die Anfangsformation eben auf van Buyten und Holger Badstuber setzt. Ich finde diese Entscheidung durchaus in Ordnung. Van Buyten hat sich diesen Platz redlich verdient und Badstuber ist in der Innenverteidigung ebenfalls bärenstark und eines der größten Talente überhaupt.</p>
<p>Demichelis hingegen hat in der letzten Spielzeit für viel Unsicherheit in der Innenverteidigung gesorgt und die Unsicherheit auch während der WM in Südafrika nochmals bestätigt. Die Zeit des ehemaligen Weltklassespielers scheint vorbei. Der einzige Mensch, der dies nicht wahrhaben möchte, ist Demichelis selbst. Doch anstatt zu jammern, sollte er sich lieber auf seine Arbeit konzentrieren und sich mit anständigen Trainingsleistungen erneut empfehlen. So machen das andere Spieler auch. Außerdem sollte er niemals vergessen, dass er ein Angestellter des Vereins ist. Als solcher hat er den Anweisungen seines Arbeitgebers Folge zu leisten. Das gilt auch für die Anweisungen, die von einer Person aus der Führungsetage kommt. Zu diesen Personen gehört – für die sportliche Leitung – auch der Trainer. Wenn sich ein normaler Arbeitnehmer einer solchen Anweisung widersetzen würde, dann hätte das zumindest eine Abmahnung zur Folge. Manchen Profisportlern sollte man diese Tatsache vor Augen führen, damit Sie merken, wie gut sie es eigentlich haben.</p>
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		<title>Wenn Politiker Grundrechte mit Füßen treten</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 09:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut unserem Grundgesetz sind vor dem Gesetz alle Menschen gleich, doch wir alle wissen, dass einige Menschen eben gleicher sind. Nur so lässt sich wohl erklären, was einige Politiker von sich geben. Da fordern einige dieser Herren doch tatsächlich einen „Internet-Pranger“ für Straftäter, die nach verbüßter Strafe wieder auf freien Fuß kommen. Doch haben nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut unserem Grundgesetz sind vor dem Gesetz alle Menschen gleich, doch wir alle wissen, dass einige Menschen eben gleicher sind. Nur so lässt sich wohl erklären, was einige Politiker von sich geben. Da fordern einige dieser Herren doch tatsächlich einen „Internet-Pranger“ für Straftäter, die nach verbüßter Strafe wieder auf freien Fuß kommen. Doch haben nicht genau diese Politiker gefordert, dass man im Zuge der Resozialisierung solchen Straftätern eine Chance geben soll, damit diese wieder am normalen Leben teilnehmen können? Richtig, da hat man die Bürger um Verständnis gebeten. Schließlich haben die „bösen Straftäter“ doch ihre Strafe verbüßt und man sollte ihnen daher für einen Neuanfang keine Steine in den Weg legen. Und genau diese Politiker gehen nun daher und fordern, dass man diese Personen im Internet öffentlich macht. Sie sollen mit Namen und Adressen bekannt gegeben werden, auch Bilder und die begangenen Straftaten sollen in diesem Zusammenhang veröffentlicht werden. Okay, ich würde auch gern wissen, wenn in meiner Nachbarschaft ein Triebtäter wohnen würde. Ich bin jedoch der Meinung, dass man immer noch die Kirche im Dorf lassen sollte.</p>
<p>Was würde wohl geschehen, wenn man auf diese Art gleiches Recht für alle einfordern würde? So könnte man doch auch mal die hohen Herren der Wirtschaft und auch aus der Politik auf die gleiche Weise im Internet anprangern. Namen und Adressen könnte man dabei vielleicht weglassen, da man diese Personen ja in der Regel kennt. Dafür könnte man aber mal veröffentlichen, in welch dubiose Machenschaften diese Menschen verstrickt sind. Das würde sicherlich große Wellen schlagen und wer weiß, ob sich dann nicht ein paar Geschäftspartner plötzlich abwenden würden? Wie gesagt, ich wäre auch gerne informiert, wenn sich in meinem Umfeld ein rechtskräftig verurteilter Straftäter aufhalten würde. Wenn man allerdings den Wünschen dieser kurzsichtigen Politiker nachkommen würde, hätte dies fatale Folgen für die ganze Bevölkerung. Es würde zu Hetzjagden kommen und niemand könnte das in irgendeiner Weise kontrollieren. Das könnte so weit gehen, dass selbst unschuldige Menschen angegriffen werden, nur weil sie eventuell einem echten Straftäter ähnlich sehen. Ich finde unser Rechtssystem gut, und zwar genau so, wie es ist. Wir können stolz sein auf dieses Rechtssystem und sollten hoffen, dass es uns in dieser Form noch lange erhalten bleibt.</p>
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		<title>Ent-täuscht?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal etwas Persönliches: Schon in der Kindheit wird jeder Mensch zum ersten Mal enttäuscht. Zumeist sind es die Eltern, die irgendetwas versprochen haben und ihr Versprechen dann nicht halten (können). Die Enttäuschung war bei mir grenzenlos und endete mit vielen Tränen, als Papa plötzlich doch auf meinem Geburtstag arbeiten musste. Er hatte keine Zeit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal etwas Persönliches: Schon in der Kindheit wird jeder Mensch zum ersten Mal enttäuscht. Zumeist sind es die Eltern, die irgendetwas versprochen haben und ihr Versprechen dann nicht halten (können). Die Enttäuschung war bei mir grenzenlos und endete mit vielen Tränen, als Papa plötzlich doch auf meinem Geburtstag arbeiten musste. Er hatte keine Zeit für die angekündigte Geburtstagsparty im Schwimmbad.</p>
<p>Auch die erste große Liebe endet oft enttäuschend, wenn die rosarote Brille fort und der Alltag eingekehrt ist. Dann kommen Fragen auf wie: &#8220;War diese Frau eigentlich schon immer so egoistisch?&#8221; oder &#8220;Warum redet sie ständig nur über dieselben Themen?&#8221;</p>
<p>Ein Bekannter von mir erhoffte sich ein besseres Vorwärtskommen im Job inklusive der damit verbundenen Gehaltserhöhung &#8211; und dann hat ein anderer seine angestrebte Stellung erhalten. Der Traum war geplatzt, der Mann blieb mit Wut und Ent-täuschung zurück. Ja, ich schreibe absichtlich Ent-täuschung. Denn als mir der erwähnte Bekannte von seinem Misserfolg erzählte, da ging mir zum ersten Mal auf, was sich eigentlich hinter all den Ent-täuschungen verbirgt: Eine Täuschung wird von uns genommen, wir haben uns zuvor ge-täuscht.</p>
<p>Die Eltern eines Kindes sind eben nicht unfehlbar, sie sind an viele äußere Umstände gebunden, die Kinderherz nicht ermessen können. Und, ja, die erste große Liebe war von Anfang an eine selbstbezogene Frau, doch im anfänglichen Überschwang hat der junge Verliebte das nicht wahrgenommen. Die angestrebte Karriere ist in dem erträumten Moment eben nicht &#8220;dran&#8221;. Der Chef hatte schon Wochen vor der Bekanntmachung den älteren Kollegen aus demselben Büro dafür ausgesucht.</p>
<p>Den Blick auf die eigentliche Realität zu erlangen, der von meinen Gedanken zuvor verstellt war, kann ich nun als etwas Positives betrachten. Das dämpft ein Stück weit die Wut bei der nächsten Ent-täuschung.</p>
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		<title>Loveparade &#8211; OB macht sich lächerlich</title>
		<link>http://www.nico-bloggt.de/loveparade-ob-macht-sich-lacherlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 14:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gehört heute mittlerweile schon zum guten Ton, dass man die Leute für dumm verkaufen möchte. Gott sei Dank fallen nur noch die wenigsten Menschen auf so etwas herein und man könnte meinen, dass dies auch überall ankommt. Was sich aber jetzt in Duisburg nach der Katastrophe der Loveparade abspielt, das schlägt dem Fass den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gehört heute mittlerweile schon zum guten Ton, dass man die Leute für dumm verkaufen möchte. Gott sei Dank fallen nur noch die wenigsten Menschen auf so etwas herein und man könnte meinen, dass dies auch überall ankommt. Was sich aber jetzt in Duisburg nach der Katastrophe der Loveparade abspielt, das schlägt dem Fass den Boden aus. Die politische Führung – Herr Oberbürgermeister Sauerland – lehnt nach wie vor jede Verantwortung ab. Da kommen dann so schwammige Erklärungen, dass er ja nie persönlich eine Genehmigung unterschrieben habe. Was glaubt er denn eigentlich? Er ist der Chef der Stadt und damit natürlich auch verantwortlich, wenn die Stadt Genehmigungen erteilt. Schließlich hätte er sich bei einer positiven Veranstaltung auch auf die Schulter klopfen lassen. Da hätte es dann geheißen, er habe die Loveparade nach Duisburg geholt. Nur jetzt will er keine Verantwortung tragen.</p>
<p>Nun hat er sich sogar einmal vor die Kamera getraut und ein Interview gegeben. Hier beteuert er wiederum, sich keiner Schuld bewusst zu sein. Falls es nötig wäre, dann würde er natürlich Verantwortung zeigen und auch die notwendigen Konsequenzen ziehen. Einen Rücktritt schließt er jedoch weiterhin kategorisch aus. Dass dies mit dem Verlust seiner Pensionsansprüche zu tun haben könnte, verneint er vehement. Wie aber erklärt er dann den Umstand, dass er einer Abwahl seiner Person aus dem Amt des Oberbürgermeisters zustimmen würde? Sollte es nämlich zu einer Abwahl kommen, dann bleiben ihm die Pensionsansprüche erhalten. Wenn es dem Herrn Politiker also wirklich nicht um rein finanzielle Dinge geht, dann könnte er dem ganzen Ärger doch aus dem Weg gehen und von seinem Amt zurücktreten. Mit einem solchen Schritt würde er Rückgrat beweisen und alle Diskussionen beenden. So aber bleibt der Eindruck, dass es ihm nur darum geht, seinen Geldbeutel zu füllen. Das Wohl der Bürger, deren Vertreter er eigentlich ist, ist ihm vollkommen egal. Anders ist das sture Festhalten an seinem Posten nicht zu erklären.</p>
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		<title>Madrid und Eurosport – Pleiten, Pech und kein Ton.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Was kann man nicht alles erleben, wenn man sich Live-Übertragungen im Fernsehen anschaut? Wer erinnert sich nicht daran, an dieses legendäre Halbfinale in der Champions League aus dem Jahre 1998? Da hat man sich schon den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut und wollte dann daheim den Fernseher einschalten und sich eben jenes Spiel zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man nicht alles erleben, wenn man sich Live-Übertragungen im Fernsehen anschaut? Wer erinnert sich nicht daran, an dieses legendäre Halbfinale in der Champions League aus dem Jahre 1998? Da hat man sich schon den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut und wollte dann daheim den Fernseher einschalten und sich eben jenes Spiel zwischen Madrid und Dortmund ansehen. Zu sehen war allerdings lange nichts, denn das erste Tor fiel im wahrsten Sinne des Wortes. Anstatt eines atemberaubenden Fußballspieles wurde man Zeuge einer einzigartigen Aktion.</p>
<p>Der Millionenverein Real Madrid benötigte mehr als eine Stunde, um ein Ersatztor heranzuschaffen. Das Spiel, das dann im Anschluss noch stattfand, endete mit 2:0 für die Spanier. Für die Zuschauer war dies allerdings längst nebensächlich geworden. Die Kommentatoren Günther Jauch und Marcel Reif trugen dazu maßgeblich bei. Die Art und Weise, wie die beiden Journalisten die Wartezeit überbrückten und mit bissigen Kommentaren einen ordentlichen Schuss Humor in die Angelegenheit brachten, hat ihnen verdientermaßen einen Fernsehpreis eingebracht.</p>
<p>Doch was war denn jetzt das? Freunde der Leichtathletik sahen gestern gebannt auf den Fernsehschirm und wollten die Übertragung des Senders Eurosport genießen. Stattdessen werden sie ebenfalls Zeuge einer bis heute einzigartigen Panne. Was war geschehen? Nach einer kurzen Werbeunterbrechung erscheinen wieder die Bilder aus Barcelona. Man kann die Aktionen der Athleten verfolgen und auch die Geräuschkulisse des Stadions ist deutlich zu vernehmen. Wer nun aber den dazu passenden Kommentar der beiden Eurosport-Urgesteine Sigi Heinrich und Dirk Thiele erwartet hat, der wurde eine ganze Zeit lang bitter enttäuscht. Gab es etwa Tonprobleme?</p>
<p>Nein, die Antwort ist viel banaler und birgt schon eine gewisse Komik in sich. Die meisten Vorkämpfe waren zu dieser Zeit schon gelaufen und es standen nicht mehr viele auf dem Programm. Da haben die beiden beliebten Reporter die Werbepause falsch verstanden und sich selbst eine Mittagspause gegönnt. Ich finde das in Ordnung und menschlich. Manchmal wünschte ich mir bei einigen Übertragungen, dass der entsprechende Reporter ebenfalls mal eine Pause machen würde.</p>
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		<title>Meinungsfreiheit ja &#8211; aber wo liegen die Grenzen?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 07:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die brauchen die Öffentlichkeit wie eine Droge. Wenn Sie einmal nicht im Rampenlicht stehen, dann machen Sie durch meist peinliche Aktionen wieder auf sich aufmerksam. Was jedoch eine gewisse Frau Eva Hermann jetzt abgezogen hat, das geht über alle Grenzen des guten Geschmacks hinaus und man kann nur hoffen, dass diese Person [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die brauchen die Öffentlichkeit wie eine Droge. Wenn Sie einmal nicht im Rampenlicht stehen, dann machen Sie durch meist peinliche Aktionen wieder auf sich aufmerksam. Was jedoch eine gewisse Frau Eva Hermann jetzt abgezogen hat, das geht über alle Grenzen des guten Geschmacks hinaus und man kann nur hoffen, dass diese Person aus dem Verkehr und für ihre Äußerungen zur Rechenschaft gezogen wird.</p>
<p>Es ist traurig und skandalös, was bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg geschehen ist. Wer für dieses Unglück verantwortlich ist, der sollte auch in jedem Fall mit harten Konsequenzen konfrontiert werden. Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich kein Befürworter der Loveparade bin, aber das hat nur damit zu tun, dass ich einen anderen Musikgeschmack habe. Wir haben bei uns auch eine Meinungsfreiheit und es herrscht keine Zensur, aber es gibt Grenzen, die man einfach nicht überschreiten sollte. Wenn man wie Frau Hermann nun ein solch schreckliches Unglück zum Anlass nimmt, sich wieder einmal ungefragt zu Wort zu melden, dann sind diese Grenzen überschritten. Da spielt sich jemand als Moralapostel auf, spricht von Sodom und Gomorra und verliert dabei nicht einmal einen Gedanken an die Hinterbliebenen der Opfer.</p>
<p>Sicherlich gibt es bei Veranstaltungen wie der Loveparade auch solche Teilnehmer, die mit der Veranstaltung selbst nichts im Sinn haben. Doch das ist bei vielen anderen Veranstaltungen auch so. Frau Hermann würde aber sicher nichts gegen ein Fußballspiel oder ein Rockkonzert unternehmen. Und wenn es sie stört, dass es junge Frauen gibt, die ihre nackten Brüste zeigen, na, dann soll sie halt woanders hinschauen. Wir leben doch in einem freien Land. Wäre das Unglück nicht geschehen, dann wäre die Veranstaltung sicher auch ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Dann wäre die Loveparade zu einem friedlichen und fröhlichem Fest geworden, so wie es ja auch geplant war.</p>
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		<title>Sollte man die Teamorder wieder erlauben?</title>
		<link>http://www.nico-bloggt.de/sollte-man-die-teamorder-wieder-erlauben/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 13:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was sind 2002 die Wellen hochgeschlagen, als ein Funkspruch bekannt wurde, indem man vom Ferrari-Kommandostand aus Einfluss auf das Renngeschehen nahm? „Let Michael pass for the Championship!“ wurde Rubens Barrichello damals aufgefordert. Man sprach von Schummel-Schumi und krummen Machenschaften des italienischen Rennstalls. Genau nach dieser unheilvollen Aktion wurde beschlossen, und im Reglement der FIA festgehalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind 2002 die Wellen hochgeschlagen, als ein Funkspruch bekannt wurde, indem man vom Ferrari-Kommandostand aus Einfluss auf das Renngeschehen nahm? „Let Michael pass for the Championship!“ wurde Rubens Barrichello damals aufgefordert. Man sprach von Schummel-Schumi und krummen Machenschaften des italienischen Rennstalls. Genau nach dieser unheilvollen Aktion wurde beschlossen, und im Reglement der FIA festgehalten, dass Teamorder ab sofort verboten ist. Die Wahrheit sieht natürlich anders aus und das leuchtet jedem ein, der sich ein bisschen mit dem Motorsport auskennt. Schließlich geht es für die Teams um Millionen.</p>
<p>Trotz des offiziellen Verbotes der Teamorder hat es sie auch danach immer wieder gegeben. Die Teams waren jedoch in der Regel äußerst geschickt darin, dies nicht deutlich zum Ausdruck zu bringen. In solchen Fällen kann man mal einen Boxenstopp „verpatzen“ oder einen kleinen Fahrfehler provozieren. Solche Aktionen fallen nicht unbedingt auf und erfüllen doch den Zweck. Was aber hat die Leute von Ferrari an diesem Wochenende beim Grand Prix in Hockenheim geritten? Selbst jemand, der keine Ahnung von den Gepflogenheiten in der Formel 1 hat, konnte sofort erkennen, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Umso unverständlicher ist das Verhalten des Traditionsrennstalls aus Italien nach dem Rennen. Da wird in ersten Interviews noch alles abgestritten, obwohl jeder den Teamfunk hören konnte.</p>
<p>Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, dass bei der Aufarbeitung des Vorfalls alles mit rechten Dingen zugeht. Das Reglement der FIA sieht in solchen Fällen Strafen vor, die bis zum Ausschluss aus der laufenden Saison gehen können. So weit zu gehen, wäre sicherlich nicht der richtige Weg, allerdings muss man bei einem Verstoß zu einer Bestrafung greifen, die dem Team jede Lust auf eine Wiederholungstat nimmt. Wichtiger wäre in diesem Zusammenhang zu überdenken, ob ein Verbot der Teamorder überhaupt Sinn macht. Wenn es um so viel Geld geht, werden die Teams erfinderisch und finden immer einen Weg um das Verbot zu umgehen. Also könnte man die Teamorder auch erlauben, das wäre allen Beteiligten gegenüber die fairste Lösung. Und Ferrari in Zukunft vor solch unsportlichem Verhalten gefeit.</p>
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		<title>Angie und die Umfragen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht doch nichts über ein ordentliches politisches Statement zur richtigen Zeit! Denn: Irgendwie kann einem unsere Kanzlerin schon ein wenig leidtun. Dabei hat die Karriere der Musterschülerin des sogenannten Kanzlers der Einheit – Helmut Kohl – bisher so wunderbar ausgesehen. Schon unter Kohl wurde sie schnell in die Geschäfte einer Regierung mit einbezogen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht doch nichts über ein ordentliches politisches Statement zur richtigen Zeit! Denn: Irgendwie kann einem unsere Kanzlerin schon ein wenig leidtun. Dabei hat die Karriere der Musterschülerin des sogenannten Kanzlers der Einheit – Helmut Kohl – bisher so wunderbar ausgesehen. Schon unter Kohl wurde sie schnell in die Geschäfte einer Regierung mit einbezogen und nach und nach auch mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet.</p>
<p>Als die Ära Kohl mit einem Regierungswechsel stattfand, war es Frau Merkel, die als erste Frau zur Vorsitzenden der CDU emporstieg. Ebenso war es ihr vergönnt, als erste Frau in Deutschland zur Kanzlerin aufzusteigen. Sie konnte sogar eine zweite Wahlperiode dranhängen. Doch so langsam ist der Kredit, den man ihr bisher eingeräumte, aufgebraucht. Das zeigen nicht nur die letzten Ereignisse, sondern vor allem auch die letzten Umfrageergebnisse. Hatte sie in der ersten Amtszeit in der Großen Koalition ihre Aufgaben weitestgehend erfüllen können, scheint sie mit der jetzigen Koalition an ihre Grenzen zu stoßen.</p>
<p>Gerade die Reizfigur Guido Westerwelle könnte ihr dabei zum Verhängnis werden. Schließlich ist der Vize-Kanzler auch in seiner eigenen Partei nicht unumstritten. Hinzu kommen weitere Ereignisse, die sich ebenfalls negativ auf das Ansehen der Kanzlerin ausgewirkt haben. Als jüngste Ereignisse wären da nur zu nennen, der Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler und die Wahl ihres Kandidaten zum Präsidentennachfolger – Christian Wulff. Dieser konnte die Wahl erst im dritten und letzten Wahlgang für sich entscheiden, obwohl die Koalition in der Bundesversammlung über weit mehr Sitze verfügte, als die absolute Mehrheit erfordert hätte. Jetzt ist jedoch schon wieder ein politisches Schwergewicht – Hamburgs Ole von Beust – zurückgetreten. Nach den letzten Umfragen stehen die Zeichen auf Sturm.</p>
<p>Seit langer Zeit würden SPD und Grüne wieder eine regierungsfähige Mehrheit erhalten. Die derzeitige Regierung würde bei einer jetzt stattfindenden Wahl ein Debakel erleben. Die Liberalen – bei der letzten Wahl noch mit einem Superergebnis beschenkt – würden nicht einmal mehr in den Bundestag einziehen. Wenn Angie jetzt noch die Kurve kriegen will, dann muss die Regierungschefin endlich einmal kräftig auf den Tisch hauen und ihren Laden wieder auf Kurs bringen. Ich hoffe, Angie kennt meinen Blog!</p>
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