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	<title>Nico bloggt... &#187; Musik</title>
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		<title>Kultur für alle, Gold für Ruben und ein Liebeslied für Emil</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewitzt, wie ich schlaues Kerlchen nun mal bin, habe ich meinen Urlaub zum frühstmöglichen Zeitpunkt eingetragen und konnte so geschickt zwischen Weihnachten und Silvester eine Entspannungsphase schaffen. Dank jener von langer Hand geplanten Heldentat musste es nicht beim alljährlichen Weihnachtsbesuch im Elternhaus bleiben, sondern ich konnte außerdem einige alte Freunde im heimatlichen Westfalen besuchen. Antje [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewitzt, wie ich schlaues Kerlchen nun mal bin, habe ich meinen Urlaub zum frühstmöglichen Zeitpunkt eingetragen und konnte so geschickt zwischen Weihnachten und Silvester eine Entspannungsphase schaffen. Dank jener von langer Hand geplanten Heldentat musste es nicht beim alljährlichen Weihnachtsbesuch im Elternhaus bleiben, sondern ich konnte außerdem einige alte Freunde im heimatlichen Westfalen besuchen. Antje und Markus aus Münster luden mich zum Slampion Chip ein. Dabei handelt es sich um eine kulturelle Veranstaltung mit viel Wortwitz, in deren Rahmen Poetryslammer gegen Singer-Songwriter antraten, um den Champion mithilfe von Pokerchips, die die Zuschauer vergeben durften, zu ermitteln.</p>
<p>In der ersten Runde wurde ein Sänger namens Ruben Grimm, deren Song mir besonders gut gefallen hatte, um ein Haar und völlig zu Unrecht von einer gewissen Selma aus meiner Wahlheimat Hamburg besiegt. Im Stechen schaffte er allerdings den Sprung in die nächste Runde &#8211; ein Glück, denn Selmas penetrante Art hätte ich nicht länger ertragen. Am schlimmsten war der Part ihres Refrains, in dem sie wie ein Kleinkind &#8220;Bäääh!&#8221; ins Mikro brüllte und dabei die Zunge herausstreckte. Ruben gewann schließlich sogar das Finale. Insgesamt war es ein bunt gemischter Abend. Die verschiedenen Künstler trugen teils Lustiges, teils Trauriges vor, es ging um den fiesen Chef, Selbstdarstellung, Politik, schlechten Musikgeschmack, nicht erwiderte Liebe, erfüllte Rachegelüste … und Nils trat auf, ein grundsympathischer Gitarrengott ohne Songtext, der sich später dem Willen des Publikums beugen und unter allgemeinem Gejohle doch noch einen Rocksong singen musste.</p>
<p>All das sorgte nach der Siegerehrung noch für reichlich Diskussionsstoff in unserer kleinen Runde. Wir alle hätten Jan Coenen, den Wortakrobaten, der sich auf hohem rhetorischem Niveau über die allgegenwärtige Selbstdarstellung amüsiert hatte, gern weiter vorn gesehen. Und ich musste später noch nach Selma googeln, um herauszufinden, dass sie einem gewissen Emil Dürer auf Youtube in einem Liedchen u. a. mit den romantischen Worten „Emil, du bist, nicht senil.&#8221; ihre Liebe gesteht. Was Emil dazu gesagt hat, ist leider nicht überliefert.</p>
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		<title>Der Tag der toten Fliege</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tot]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag begann mit einer Schüssel Müsli. Doch als ich den Kühlschrank öffnete, war keine Milch mehr da. Verstimmt schmierte ich mir stattdessen ein Toast. Dabei bin ich doch ohnehin schon ein Morgenmuffel. Bevor ich nach dem Frühstück das Haus verließ, warf ich noch einen prüfenden Blick in den Spiegel. Als ich aufsah, fiel mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag begann mit einer Schüssel Müsli. Doch als ich den Kühlschrank öffnete, war keine Milch mehr da. Verstimmt schmierte ich mir stattdessen ein Toast. Dabei bin ich doch ohnehin schon ein Morgenmuffel. Bevor ich nach dem Frühstück das Haus verließ, warf ich noch einen prüfenden Blick in den Spiegel. Als ich aufsah, fiel mein Blick direkt auf die Nachbarin von gegenüber, die mich soeben dabei beobachtet hatte, wie ich einen Mitesser ausdrückte. Neugieriges Völkchen, diese älteren Damen. Meine Mutter hört und sieht auch immer alles und tratscht anschließend mit Vorliebe über die gesamte Nachbarschaft.</p>
<p>Auf der Arbeit hatte ich noch nicht einmal das Textbearbeitungsprogramm geöffnet, als eine Fliege von der Gardine direkt auf meine Tastatur fiel. Sie zuckte noch ein paar Mal, dann bewegte sie sich nicht mehr. „Was fällt diesem Mistvieh ein, hier genau vor meinen Augen zu sterben?“, hörte ich Fettes Brot fragen und starrte die Fliege verstört an. Der Tag der toten Fliege. Erinnert mich an den deutschen Titel von „About a Boy“. Der lautet nämlich „Der Tag der toten Ente“. Nun, da lag sie, die Fliege. Da hatten wir den Salat. Keine Milch, dafür eine neugierige Nachbarin und eine tote Fliege auf meiner Tastatur. Wieso hatte man überhaupt den Salat und nicht die Wurst oder den Milchreis? Nachdem ich ausgiebig darüber sinniert hatte, begrub ich die Fliege äußerst unwürdig im Papierkorb und arbeitete weiter. Als ich nach Hause kam, stand noch die Schüssel mit dem trockenen Müsli auf dem Küchentisch. Da hatten wir das Müsli.</p>
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		<title>Hippie-Bewegung vs. Wutbürger</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 13:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin jetzt 35, musikalisch also eher ein Kind der Neunziger und späten Achtziger, aber momentan habe ich so eine Phase, in der ich die alten Schallplatten aus der Hippie-Jugend meiner Eltern wieder herauskrame. Die lassen den damaligen Zeitgeist wieder aufleben, obwohl ich ihn selbst nicht erlebt habe. Das Gefühl von Freiheit und Hoffnung auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt 35, musikalisch also eher ein Kind der Neunziger und späten Achtziger, aber momentan habe ich so eine Phase, in der ich die alten Schallplatten aus der Hippie-Jugend meiner Eltern wieder herauskrame. Die lassen den damaligen Zeitgeist wieder aufleben, obwohl ich ihn selbst nicht erlebt habe. Das Gefühl von Freiheit und Hoffnung auf den Weltfrieden als ein kollektives Erlebnis. Damals, um `68 herum, drehte sich alles darum, die Welt zu verbessern. Gemeinsam mit Country Joe McDonald fragten die Massen bei Woodstock „What are we fighting for?“ und sangen mit dem Song „Feel Like I&#8217;m Fixing To Die“ gegen den Vietnamkrieg an. Auch John Lennon und Yoko Ono setzten sich leidenschaftlich für den Frieden ein und veranstalteten ihr legendäres Bed-In. „All we are saying is give peace a chance“ wurde zu DER Friedenshymne überhaupt. Doch nicht nur für den Frieden, sondern auch für die Umwelt engagierte die damalige Bewegung sich. So beklagten zum Beispiel The Doors, was ihrer „Schwester“ Erde angetan wird.</p>
<p>Zwar gibt es auch heute noch politische Songs, doch die breite Masse hat den Inhalt solcher Songs trotz Bio-Boom, Klimawandel und Protest für die Demokratie im arabischen Raum nicht zu ihrem Lebensgefühl erhoben.<br />
Wenn Culcha Candela in „Schöne neue Welt“ für Umweltschutz plädieren oder Fettes Brot in „Kontrolle“ den Überwachungsstaat anprangern, werden sie ebenso nur am Rande wahrgenommen, wie die beiden „Rock against Bush“-CDs, die u.a. den Offspring-Song „Baghdad“ enthalten, der sogar Bezug auf den Vietnamkrieg nimmt. Nicht einmal Pinks „Dear Mr.President“ gegen Krieg, Armut und die Diskriminierung Homosexueller hat es geschafft, Kultstatus zu erreichen.</p>
<p>Die traurige Erkenntnis im Zeitalter der „Wutbürger“ (Wort des Jahres 2010): Eine Bewegung wie damals hat es seither nie wieder gegeben. Stattdessen müssen wir Rainer Langhans, einer Ikone von damals, im Dschungelcamp auf RTL dabei zusehen, wie er sich kommerzialisieren lässt.</p>
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		<title>Instrumente spielen (bzw. es versuchen)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 12:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Instrument]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe Musik. Ich liebe sie live in einem ausgefüllten Konzerthaus, entspannt auf dem Sofa aus der Stereoanlage und gerne auch mal am Lagerfeuer aus der kreativen Mache meiner guten Freundin Silke.
Silke ist wirklich ein ganz besonderes Exemplar Frau… Um nun keine falschen Eindrücke zu erwecken – wir sind tatsächlich nur Freunde. Aber Silke kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Musik. Ich liebe sie live in einem ausgefüllten Konzerthaus, entspannt auf dem Sofa aus der Stereoanlage und gerne auch mal am Lagerfeuer aus der kreativen Mache meiner guten Freundin Silke.</p>
<p>Silke ist wirklich ein ganz besonderes Exemplar Frau… Um nun keine falschen Eindrücke zu erwecken – wir sind tatsächlich nur Freunde. Aber Silke kann ganze Zimmer eigenständig streichen und tapezieren, besitzt eine Playstation 3, schaut gerne Horrorfilme und spielt Gitarre. Und gerade Letzteres beherrscht sie wirklich gut. Eine Sache, die ich lange Zeit immer wieder bewundert habe.</p>
<p>Ich meine, seien wir mal ehrlich. Ich kenne viele verschiedene Bands und Musiker/innen aus allen möglichen Musikstilrichtungen: Indie, Rock, Pop und auch Alternative. Wenn wir uns diese Bands aber nun genauer ansehen, wie oft greift da eine Frau zur Leadgitarre? Richtig, eher selten. Meistens ist Frau die „Frontfrau“ und eher wagt sie sich hinter den Bass – denn der hat ja „nur“ 4 Saiten – an die Drums oder an die dürftig gezupfte Zweitgitarre. Wobei ich nicht sagen will, dass das schlechte Instrumente sind.</p>
<p>Eigentlich kann ich an dieser Stelle eh nur sehr wenig sagen, denn ich beherrsche kein Instrument wirklich. Ich habe mich in der Schulzeit streckenweise am Bass, am Keyboard, am Schlagzeug und auch an der Gitarre versucht, habe es aber immer wieder vorzeitig aufgegeben. Meines Erachtens hatte es das Spiel der Gitarre aber am meisten in sich. Daher gilt Silke – und jedem anderen Gitarristen – wirklich mein vollster Respekt.</p>
<p>Um es jedoch an dieser Stelle endlich mal auf den Punkt zu bringen: Nach unserem gemütlichen Lagerfeuerabend überkam mich mal wieder – nach verdammt langer Zeit – der Drang musikalisch tätig zu werden. Also rief ich am vergangenen Montagabend Silke an. Mit der Bitte mir bei der Suche nach einer guten und geeigneten halbakustischen Gitarre zu helfen. Natürlich willigte Silke ein und verhalf mir zu einer wirklich schönen Westerngitarre.</p>
<p>Schön aussehen tut sie auch einige Tage später noch. Doch nachdem ich mich die vergangenen Tage damit abgequält habe Saiten zu „schlagen“ und Griffe einzuüben, wurde mir wieder bewusst, warum ich gerade das Gitarrenspielen so schnell wieder aufgegeben habe. Mir fehlt schlichtweg das Talent. Oder vielleicht auch einfach nur der Elan und die Geduld dazu, mir stundenlang die Finger zu verbiegen, nur um einen guten Ton zu kreieren. Ja, ich liebe die Musik… aber scheinbar liebt sie mich nicht. <img src='http://www.nico-bloggt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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