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	<title>Nico bloggt... &#187; Film und Fernsehen</title>
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		<title>Cheyenne &#8211; this must be the place</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe ihn kürzlich bereits erwähnt, &#8220;Cheyenne&#8221;, einen Film, in dem es bei Weitem nicht nur um eine überdimensionale Pistazie ging. Cheyenne, die Hauptfigur, ist ein abgehalfterter Rockstar, ein hagerer Typ mit langen Haaren, der aussieht als habe er bereits sämtliche Drogen dieser Welt ausprobiert. Cheyenne wirkt als sei er auf einer davon hängen geblieben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ihn kürzlich bereits erwähnt, &#8220;Cheyenne&#8221;, einen Film, in dem es bei Weitem nicht nur um eine überdimensionale Pistazie ging. Cheyenne, die Hauptfigur, ist ein abgehalfterter Rockstar, ein hagerer Typ mit langen Haaren, der aussieht als habe er bereits sämtliche Drogen dieser Welt ausprobiert. Cheyenne wirkt als sei er auf einer davon hängen geblieben. Lustlos schlurft er durch seinen Alltag, sein Tonfall ist stets monoton und ein wenig geistesabwesend.</p>
<p>Mit seinem Vater hat er seit Jahren keinen Kontakt mehr, doch plötzlich erreicht ihn die Nachricht, sein Vater liege im Sterben. Seiner Flugangst wegen reist Cheyenne per Schiff von Amerika nach England. Zu spät erreicht er sein Elternhaus. Er beschließt, wenigstens den Peiniger seines jüdischen Vaters aus dessen KZ-Zeit zu finden, den dieser sein Leben lang gesucht hat, um sich zu rächen. Dabei findet er nicht nur den beinahe hundertjährigen ehemaligen NS-Soldaten, sondern auch sich selbst: Cheyenne hört auf, in der Vergangenheit zu leben. Leider ist die Symbolik an dieser Stelle ein wenig unpädagogisch gewählt, denn, er habe, so steht es im Drehbuch, nie geraucht, weil er immer ein Kind geblieben sei. Nur wer raucht, ist erwachsen. Eine fragwürdige Message, aber sie erlaubt dem Film etwas, das konsequent durchgezogen wird: keine großen Erklärungen. Wer ist wer, warum reist Cheyenne nun weiter? Der Zuschauer muss mitdenken, denn vieles erschließt sich erst rückblickend.</p>
<p>Am Schluss zieht Cheyenne noch einmal an seiner Zigarette, bevor er in den Flieger steigt. Mein persönliches Highlight: Als Cheyenne in einer spießigen Kleinstadt nachts um die Häuser schleicht, sind die Straßen wie ausgestorben. Mit seiner Erscheinung fiel er dort tagsüber selbstverständlich bereits auf: schwarze Kleidung, schwarze lange Haare und schwarz umrandete Augen. Nun aber verschluckt ihn die Dunkelheit. Er ist allein. Oder!? Ein dicker Mann im Superheldenkostüm grüßt ihn freundlich als träfen sich gerade zwei Nachbarn beim täglichen Leeren des Briefkastens. Sein Umhang weht im Vorbeigehen.</p>
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		<title>Just another freak show</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwiegertochter gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Als hätten wir noch nicht genug niveaulose TV-Formate: Aktuell strahlt RTL die x-te Staffel der Sendung „Schwiegertochter gesucht“ aus. Hierbei wird für den Zuschauer Fremdschämen zur Extremsportart, wenn Maiks Plauze beim Tanzen ständig unter dem Hemd hervorschaut oder Marco bei der Massage unbeholfen auf Nicoles Rücken hockend herumrutscht, um sein Gleichgewicht wiederzufinden.
Man mag gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als hätten wir noch nicht genug niveaulose TV-Formate: Aktuell strahlt RTL die x-te Staffel der Sendung „Schwiegertochter gesucht“ aus. Hierbei wird für den Zuschauer Fremdschämen zur Extremsportart, wenn Maiks Plauze beim Tanzen ständig unter dem Hemd hervorschaut oder Marco bei der Massage unbeholfen auf Nicoles Rücken hockend herumrutscht, um sein Gleichgewicht wiederzufinden.</p>
<p>Man mag gar nicht hinschauen, wenn Joan Christian das Küssen beibringt. Und hinhören, was die potenziellen Schwiegertöchter und die von ihnen umworbenen Männer so von sich geben, mag will erst recht nicht. Da wird gern mal eine Woche nach dem ersten Treffen „Ich liebe dich“ gehaucht oder übers Zusammenziehen nachgedacht. Besonders beliebt ist es unter den Kandidatinnen auch, ihren Angebeteten recht schmeichelhaft zu eröffnen, hübsche Männer wären prinzipiell ganz schrecklich. Die armen Männer können sich nach diesen Äußerungen still überlegen, in welcher Kategorie sie sich sehen: attraktiv und unbrauchbar oder hässlich aber dafür würdig, eine Beziehung mit der betreffenden Dame einzugehen. Beides wenig erstrebenswert.</p>
<p>Hutträgerin Claudia mit der weinerlichen Stimme verkündet, ihr Partner dürfe ruhig „ins Puff“ gehen und Sabrina, die auch im Haus stets ihre Touri-Bauchtasche dabei hat, rastet komplett aus, weil Marco und Nicole in ein und demselben Raum übernachten &#8211; auf getrennten Sofas wohlgemerkt. Ein grober Verstoß gegen ihr moralisches Empfinden und somit Grund genug für lange Monologe, in denen sie wie immer mit Vorliebe von sich selbst in der dritten Person spricht. Und Nicole? Die knutscht hingebungsvoll mit Marco, nachdem dieser ihr wenige Tage zuvor noch freimütig berichtet hatte, er sei hinsichtlich ihres  Erscheinungsbildes zunächst „geschockt“ gewesen. Es kann nun mal leider nicht jeder eine so modische Streifenhörnchenfrisur tragen wie Trendsetter Marco.</p>
<p>Obwohl möglicherweise einige Männer ihre Herzdamen im Laufe der Show finden, gibt es nur Verlierer in dieser Show, denn ihre Würde haben die TeilnehmerInnen dadurch leider verloren.</p>
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		<title>Otakus (jap.Freaks) reloaded</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 18:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<description><![CDATA[Manga-Anime-Geplappere – man ist nirgends davor sicher. Als wäre es nicht genug, sich während der U-Bahn-Fahrten ständig anzuhören welcher Vierzehnjährige bei welchem Computerspiel gerade in welchem Level ist, wer welche Pokemonkarte besitzt und wen Songoku gestern im Fernsehen besiegt hat. Nein, auch beim Radfahren wurde ich kürzlich mit Dingen belästigt, von denen ich gar nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manga-Anime-Geplappere – man ist nirgends davor sicher. Als wäre es nicht genug, sich während der U-Bahn-Fahrten ständig anzuhören welcher Vierzehnjährige bei welchem Computerspiel gerade in welchem Level ist, wer welche Pokemonkarte besitzt und wen Songoku gestern im Fernsehen besiegt hat. Nein, auch beim Radfahren wurde ich kürzlich mit Dingen belästigt, von denen ich gar nichts wissen wollte:</p>
<p>Geplant war eine Radtour vor den Toren Hamburgs. Selig radelte ich durch die friedliche Natur, um ein wenig den Kopf freizubekommen, als sich hinter mir zwei Jungen auf ihren Rädern näherten. Der Ältere belehrte den Jüngeren lautstark über sämtliche Anime-Playstationspiele dieser Welt. Da sie immer näher kamen, wartete ich sehnlichst auf den Moment, in dem sie mich endlich überholten, doch irgendwann blieben die Stimmen in einer gleich bleibenden Entfernung hinter mir, sodass ich die Unterhaltung bestens verfolgen konnte. Danke dafür. Also legte ich einen Zahn zu. Für kurze Zeit half das, doch auch die beiden Jungs erhöhten das Tempo, sodass ich sie weiterhin deutlich verstehen konnte. Ich musste die Strategie wechseln. Daher fuhr ich übertrieben langsam, das Risiko in Kauf nehmend, dass sie mich für einen Angeber hielten, der sein rasantes Tempo nicht halten konnte und erschöpft aufgeben musste. Und endlich, endlich! Sie überholten und waren schon bald außer Hörweite.</p>
<p>Ich blieb allein zurück und fragte mich: Warum reduzieren Jugendliche die japanische Kultur auf Mangas? Ich erwarte nicht, dass Sechzehnjährige Origami falten, sich mit Kalligrafie befassen oder Teezeremonien abhalten. Aber warum nicht Karate oder Judo statt immer nur Mattscheibe und quäkende Stimmen? Kein Wunder, dass acht Prozent der deutschen Kinder mittlerweile übergewichtig sind. Hinzu kommt, dass vier von fünf Kindern in Deutschland mangelhafte motorische Fähigkeiten haben – fast dreimal so viele wie noch vor zwanzig Jahren.</p>
<p>Übrigens, was viele nicht wissen: Auch Heidi und der Ziegenpeter, deren Geschichten auf einer Alm in der Schweiz spielen, stammen aus Japan. Jedoch senkt die Tatsache, dass in diesem Anime aus den Siebziger Jahren noch vergleichsweise wenig gekreischt und noch weniger gekämpft wird, den Nervfaktor ganz erheblich. Dankbar bin ich jedoch vor allem dafür, dass es keine Heidi-Computerspiele gibt, über die stundenlang geplappert werden kann.</p>
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		<title>Deutschland, deine Serien oder: die Suche nach Sinn und Niveau</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 17:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland sucht längst nicht mehr nur „Superstars“. Gesucht werden auch Dschungelkönige, die sich vor den Augen des TV-Volkes auf höchst unmajestätische Weise erniedrigen lassen und gern auch mal ihrem Mageninhalt (vorrangig bestehend aus unappetitlichem Getier) über irgendwelchen Büschen entleeren. Es werden „Topmodels“ gesucht, deren Ruhm, so bescheiden dessen Ausmaß auch sein mag, ihnen bisweilen etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland sucht längst nicht mehr nur „Superstars“. Gesucht werden auch Dschungelkönige, die sich vor den Augen des TV-Volkes auf höchst unmajestätische Weise erniedrigen lassen und gern auch mal ihrem Mageninhalt (vorrangig bestehend aus unappetitlichem Getier) über irgendwelchen Büschen entleeren. Es werden „Topmodels“ gesucht, deren Ruhm, so bescheiden dessen Ausmaß auch sein mag, ihnen bisweilen etwas zu Kopf steigen kann, sodass sie divenhaftes Verhalten an den Tag legen, infolgedessen sie gnadenlos gefeuert werden. Solche „Topmodels“ können auch schon mal an der Seite eines gewissen Dschungelcamp-Teilnehmers auftauchen &#8211; bösen Zungen zufolge nur, um dessen angebliche Homosexualität zu verheimlichen. Die Position an seiner Seite nahm zeitweise auch ein weiblicher „Popstar“ ein. Ebenfalls gesucht, gefunden und wieder in der Versenkung verschwunden, schien Indira ihren Bekanntheitsgrad mithilfe des Dschungelcamps noch einmal etwas aufpolieren zu wollen. Mit zweifelhaftem Erfolg.<br />
Neben „Superstars“, „Popstars“ und Dschungelkönigen sucht Deutschland außerdem Supertalente und Sommermädchen, wobei mir über den Ausgang jener Suchen nichts bekannt ist. Vielleicht sollte Deutschland einfach mal nach spannenderen TV-Shows suchen, bei denen es sich lohnt, sie zu verfolgen.</p>
<p>Nun, bei Big Brother bin ich mir nicht so sicher, wen Deutschland da eigentlich sucht. Die erfolgreichsten Teilnehmer sah man jedenfalls später als Neun-Live-Moderatoren wieder. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass solche Z-Promis immer wieder irgendwo auftauchen. Die sogenannte Bachelorette, die in einer Fernsehshow wochenlang nach dem passenden Mann suchte, heiratete später Oliver Pocher. Man hörte vier Jahre lang nichts von ihr, bis sie sich &#8211; wieder geschieden &#8211; von Harald Schmidt vor den Augen der TV-Öffentlichkeit Brause aus dem Bauchnabel lecken ließ, um ihrem Ex-Mann Pocher, dem ehemaligen Co-Moderator der Show, eins auszuwischen. Einfach nur peinlich.</p>
<p>Mittlerweile ist Deutschland auf der Suche nach der Lego-Familie und dem Lätta-Mädchen. Wayne interessierts&#8230;bestimmt. Ich fürchte, wir müssen neue Buchstaben für unser Alphabet hinzuerfinden, denn für den Z-Promi-Status reicht das nicht mehr.</p>
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		<title>Zwischen Exhibitionismus und Erdbeerkäse: Alles nur Fake!? Schön wärs!</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 14:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Youtube-Video zeigt die Highlights einer Folge der RTL2-Serie „Frauentausch“, wobei „Highlights“ das falsche Wort ist, denn es sind eher Talfahrten in die Abgründe menschlicher Dummheit. Schon Albert Einstein stellte fest, dass zwei Dinge unendlich seien: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum sei er sich jedoch nicht ganz sicher.
Eine zweifache Mutter, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Youtube-Video zeigt die Highlights einer Folge der RTL2-Serie „Frauentausch“, wobei „Highlights“ das falsche Wort ist, denn es sind eher Talfahrten in die Abgründe menschlicher Dummheit. Schon Albert Einstein stellte fest, dass zwei Dinge unendlich seien: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum sei er sich jedoch nicht ganz sicher.<br />
Eine zweifache Mutter, die sich irgendwo zwischen Analphabetismus und stark ausgeprägter Legasthenie bewegt, gibt Ernährungstipps, die im „MennlichenEs Bereich“ einzuhalten sind: Erdbeerkäse &#8211; hierbei handelt es sich um Frischkäse mit Erdbeeraroma -  enthält verwegen viele Vitamine. Und Wurst in allen erdenklichen Formen sowieso: Salami, Schinkenwurst, Leberwurst,&#8230;In Kinderschokolade ist Kindermilch. Klar, dass das besonders gesund für Kinder ist. Bio dagegen ist generell schon mal Abfall und enthält außerdem viel zu viel Zucker. Deswegen wird man davon fett. Aber von der zuckerfreien Wurst nicht. Die besteht ja, wie wir bereits wissen, quasi ausschließlich aus Vitaminen. „Ham wa wieder was gelernt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit uuund bis morgen.“, würde Markus Kavka jetzt sagen. Armes Deutschland sage ich. Was im ersten Moment lustig klingt, meinen diese Leute ernst. Sie wissen es nicht besser. Und sie bringen es ihren Kindern bei. Die Kinder sind ohnehin die Leidtragenden bei solchen Sendungen. Sie werden falsch ernährt, müssen längst abgelaufene Lebensmittel essen, werden vorm Fernseher geparkt oder gar im Zimmer eingeschlossen, damit sie nicht stören, wenn Mama und Papa sich mal ein paar Stunden lang vom anstrengenden Arbeitslosendasein ausruhen müssen. Sicher, viele Arbeitssuchende suchen wirklich nach Arbeit, doch die exhibitionistisch veranlagte, übergewichtige Sandra gibt beispielsweise offen zu, dass regelmäßiger Sex ihr weitaus wichtiger sei als ein Arbeitsplatz. Sandra, ihr von Minderwertigkeitskomplexen geplagter, cholerischer Ehemann und Töchterchen Maria sowie die vierköpfige Familie der Erdbeerkäse-Frau haben sicher ein paar Regieanweisungen von RTL2 bekommen, doch sie sind immer noch reale Familien. Mir wäre es lieber, wenn all das komplett gespielt wäre.</p>
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		<title>Filmkritik, die keine ist</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als leidenschaftlicher Filmfan bin ich immer auf der Suche nach neuen Movies, die ich noch nicht kenne und die mein Wissens- oder Erfahrungsspektrum bereichern. Ich habe keine favorisierten Genres und schaue im Prinzip quer durch den Gemüsegarten der Filmindustrie. Da ich relativ häufig im Kino bin und regelmäßig meine Stammvideothek aufsuche, wird es mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als leidenschaftlicher Filmfan bin ich immer auf der Suche nach neuen Movies, die ich noch nicht kenne und die mein Wissens- oder Erfahrungsspektrum bereichern. Ich habe keine favorisierten Genres und schaue im Prinzip quer durch den Gemüsegarten der Filmindustrie. Da ich relativ häufig im Kino bin und regelmäßig meine Stammvideothek aufsuche, wird es mit der Zeit immer schwierige Filme zu finden, welche ich noch nicht kenne. Wirkliche Probleme habe ich damit jedoch nicht. Als offenherziger Charakter, welcher der Filmkunst genug Wertschätzung geben kann, treffe ich nur selten auf Filme, welche mir gar nicht gefallen. Da scheine ich jedoch einer von wenigen zu sein.</p>
<p>Die Recherche nach neuem Filmmaterial gehört zu meinen Spezialitäten. Das Internet mit seinen etlichen Film- und Kinoforen, sowie die Kundenbewertungen diverse Medienanbieter bringen immer wieder ungeahnte Filmhits zu Tage. Doch bis man auf eine Filmempfehlung stößt, muss man sich durch unzählige miese Kritiken kämpfen, welche die gesamte Filmindustrie so schlecht machen, dass man sich fragt, warum überhaupt noch Filme produziert und geguckt werden. Wenn jemand schreibt „Der Film war Mist, weil der Hauptdarsteller seltsam beim Weinen aussah“, dann kann man dies wohl kaum als ernst zu nehmende Kritik wahrnehmen. Wenn es darum geht, einen Film zu bewerten, welchen man gemütlich auf dem Sofa oder im Kinosessel gesehen hat, dann ist jeder mit seiner persönlichen Meinung schnell bei der Sache. Wer genau liest wird feststellen, dass der Film als Ganzes in den seltensten Fällen bewertet wird. Alleine die Kleidung der Darsteller, die Special Effects in einer bestimmten Szene oder die Art und Weise wie ein Darsteller lacht, führen schon zu abwertenden Meinungen.</p>
<p>Zwar möchte die Filmindustrie Geld verdienen, dennoch ist ein jeder Film das Werk eines Regisseurs und damit ein Kunstwerk, hinter dem viel Arbeit und Aufwand steckt. Das Publikum verhält sich jedoch wie auf einem Thron und erwartet, dass alles perfekt ist. Die Erwartung an etwas Tolles ist überhaupt eines der größten Probleme. Das Publikum müsste sich einfach mal mehr auf die Materie einlassen und versuchen die Intentionen oder den Sinn zu verstehen, warum der Film genau so gemacht wurde. Beide Seiten müssen aufeinander zu gehen, vor allem jedoch das Publikum.</p>
<p>Euer Nico</p>
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		<title>DVD-Tipp: &#8220;Sherlock Holmes&#8221; mal anders</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 12:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich kein Fan von altenglischen Krimis. Miss Marple, Sherlock Holmes und solche Sachen. Auch die Verfilmungen mochte ich nicht so. Für mich persönlich war da immer zu wenig Action drin. Doch zum letzten Filmeabend brachte ein Freund die aktuelle DVD von Guy Ritchie mit. Ihr wisst schon, der Ex von Madonna, der immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich kein Fan von altenglischen Krimis. Miss Marple, Sherlock Holmes und solche Sachen. Auch die Verfilmungen mochte ich nicht so. Für mich persönlich war da immer zu wenig Action drin. Doch zum letzten Filmeabend brachte ein Freund die aktuelle DVD von Guy Ritchie mit. Ihr wisst schon, der Ex von Madonna, der immer so durchgeknallte Filme macht. Sein neuester Streich: Ausgerechnet &#8220;Sherlock Holmes&#8221;. Ich war total überrascht, denn der Film ist alles andere als verstaubt, sondern ein echter Knaller. Es gibt ihn ganz neu auf DVD, und weil er mir so gut gefallen hat, will ich ihn euch nicht vorenthalten. Hier meine Review:</p>
<p>Guy Ritchie legt mit &#8220;Sherlock Holmes&#8221; einen temporeichen Mix aus James-Bond-Anklängen, Slapstick, viel schrägem Humor und jeder Menge Stunts und Action vor. Mit dem stets schlecht gelaunten und humorfreien Superhirn, wie wir ihn aus den Kriminalromanen von Sir Arthur Conan Doyle kennen, hat dieser Sherlock Holmes nichts mehr zu tun. Und auch auf sein kariertes Cape und die komische Mütze verzichtet er diesmal. Ritchie sagte in einem Interview, er hasse diese &#8220;typisch englische&#8221; Bekleidung. Verstehen kann man den Mann. Er hat den guten alten Holmes gründlich entstaubt.</p>
<p>Hauptdarsteller Robert Downey jr. als Holmes darf sich wie ein Londoner Dandy kleiden, zeigt Humor und Selbstironie und lässt es als Freund von Martial Arts auch schon mal gerne richtig krachen. Zerknautscht und unrasiert, mit großspurigen Gesten, Gesichtsgrimassen, Augenrollen und dummen Sprüchen ist er in vielen Szenen zum Brüllen komisch.</p>
<p>Unter den Nebendarstellern hat mir vor allem Jude Law als Dr. Watson gefallen: Er wirkt gar nicht mehr wie der Trottel vom Dienst mit Doktortitel, sondern zeigt eigenes Profil. Ganz schön stur ist er. Watson gibt dem durchgeknallten Meisterdetektiv ordentlich Widerworte. Stark auch: Mark Strong als Erzbösewicht Lord Blackwood. Dazu atemberaubende Stunts, rasante und schräge Schnitte, peitschende Musik, jede Menge freche Sprüche und die süße Rachel McAdams in sexy Dessous vor Londoner Traumkulissen. Ein absolutes Muss für lange, graue Herbst- und Wintertage.</p>
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		<title>Meine Kinohighlights 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 13:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Expendables]]></category>
		<category><![CDATA[Inception]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Herbst ist da! Zeit für die ersten Jahres-Rückblicke. Ich muss zugeben, dass ich das Kino zwar sehr mag und schätze (Nein, ein Heimkino ist kein Ersatz für ein echtes Kino!). Allerdings gehe ich trotzdem nicht so oft wie ich gerne wollte. Das liegt größtenteils an der doch ziemlich miserablen Auswahl, die mir von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herbst ist da! Zeit für die ersten Jahres-Rückblicke. Ich muss zugeben, dass ich das Kino zwar sehr mag und schätze (Nein, ein Heimkino ist kein Ersatz für ein echtes Kino!). Allerdings gehe ich trotzdem nicht so oft wie ich gerne wollte. Das liegt größtenteils an der doch ziemlich miserablen Auswahl, die mir von den Plakatwänden der Kinos entgegenstiert. Ab und zu treibt es mich dann aber natürlich doch, weswegen ich euch jetzt einfach mal meine zwei persönlichen Highlights des Jahres anvertraue.</p>
<p><strong>Inception</strong><br />
Ja, das war natürlich zu erwarten. Er war aber auch wirklich gut. Ich bin einer derjenigen Zuschauer, die Leonardo DiCaprio früher (die Zeit von Titanic) nicht mochten. Mittlerweile ist er jedoch sehr gewachsen und spielt hervorragend. Die Filme, in denen er mitspielt, sind allesamt fantastisch, was das Gesamtpaket abrundet.</p>
<p>Nun ja, Inception spielt größtenteils in den Träumen anderer Menschen, weswegen dort physikalische Regeln nicht ganz gelten, was wiederum den Großteil der Faszination des Films ausmacht. Sich verbiegende Städte und drehende Korridore habe ich so noch nicht auf einer Leinwand gesehen. Dabei fällt auf, dass Christopher Nolan (der ja auch Batman &amp; The Dark Knight gemacht hat), wirklich ein Handwerker ist. Übertrieben viele CGI-Effekte gibt es hier – zum Glück! – nicht. Ein wenig gestört hat mich nur dieses typische „überproduzierte“ Gefühl von Nolan-Filmen. Es ist alles perfekt und bis ins kleinste Detail abgestimmt. Das wirkt irgendwie ein wenig steril, ab und zu. Ansonsten aber ein wirklich fantastischer Film.</p>
<p><strong>The Expendables</strong><br />
Ich weiß, das ist ein typischer Männerfilm. Normalerweise interessiert mich so etwas auch überhaupt nicht, ich bin eher ein Anhänger von Dramen und spannenden Thrillern und so. Hier geht es eigentlich nur darum, dass ein paar Actionhelden aus den 1980ern (Stallone, Schwarzenegger, Willis, Lundgren, Rourke) mit einigen Helden der Neuzeit (Jet Li, Jason Statham) so richtig aufräumen. Es wird geschossen und explodiert, dass es eine wahre Freude ist.</p>
<p>Jawohl, das ist stumpf und ruft schnell einen „Mach dein Hirn aus, sonst findest du diesen Film schlecht“-Reflex hervor. Aber wenn der erst mal ausgelöst ist, hat man mit Expendables einen Heidenspaß. Fand ich zumindest. Geschmäcker sind verschieden, aber die paar Euro Eintritt war dieser Film auf jeden Fall wert. Und wenn es nur dazu diente, all meine Jugend-Kinohelden versammelt auf einer Kino-Leinwand zu sehen.</p>
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		<title>Madrid und Eurosport – Pleiten, Pech und kein Ton.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Was kann man nicht alles erleben, wenn man sich Live-Übertragungen im Fernsehen anschaut? Wer erinnert sich nicht daran, an dieses legendäre Halbfinale in der Champions League aus dem Jahre 1998? Da hat man sich schon den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut und wollte dann daheim den Fernseher einschalten und sich eben jenes Spiel zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man nicht alles erleben, wenn man sich Live-Übertragungen im Fernsehen anschaut? Wer erinnert sich nicht daran, an dieses legendäre Halbfinale in der Champions League aus dem Jahre 1998? Da hat man sich schon den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut und wollte dann daheim den Fernseher einschalten und sich eben jenes Spiel zwischen Madrid und Dortmund ansehen. Zu sehen war allerdings lange nichts, denn das erste Tor fiel im wahrsten Sinne des Wortes. Anstatt eines atemberaubenden Fußballspieles wurde man Zeuge einer einzigartigen Aktion.</p>
<p>Der Millionenverein Real Madrid benötigte mehr als eine Stunde, um ein Ersatztor heranzuschaffen. Das Spiel, das dann im Anschluss noch stattfand, endete mit 2:0 für die Spanier. Für die Zuschauer war dies allerdings längst nebensächlich geworden. Die Kommentatoren Günther Jauch und Marcel Reif trugen dazu maßgeblich bei. Die Art und Weise, wie die beiden Journalisten die Wartezeit überbrückten und mit bissigen Kommentaren einen ordentlichen Schuss Humor in die Angelegenheit brachten, hat ihnen verdientermaßen einen Fernsehpreis eingebracht.</p>
<p>Doch was war denn jetzt das? Freunde der Leichtathletik sahen gestern gebannt auf den Fernsehschirm und wollten die Übertragung des Senders Eurosport genießen. Stattdessen werden sie ebenfalls Zeuge einer bis heute einzigartigen Panne. Was war geschehen? Nach einer kurzen Werbeunterbrechung erscheinen wieder die Bilder aus Barcelona. Man kann die Aktionen der Athleten verfolgen und auch die Geräuschkulisse des Stadions ist deutlich zu vernehmen. Wer nun aber den dazu passenden Kommentar der beiden Eurosport-Urgesteine Sigi Heinrich und Dirk Thiele erwartet hat, der wurde eine ganze Zeit lang bitter enttäuscht. Gab es etwa Tonprobleme?</p>
<p>Nein, die Antwort ist viel banaler und birgt schon eine gewisse Komik in sich. Die meisten Vorkämpfe waren zu dieser Zeit schon gelaufen und es standen nicht mehr viele auf dem Programm. Da haben die beiden beliebten Reporter die Werbepause falsch verstanden und sich selbst eine Mittagspause gegönnt. Ich finde das in Ordnung und menschlich. Manchmal wünschte ich mir bei einigen Übertragungen, dass der entsprechende Reporter ebenfalls mal eine Pause machen würde.</p>
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		<title>Schlag den Raab: Eitelkeit statt Werbegelder</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Mountainbike fahren gefährlich sein kann, weiß jeder, der mit einem solchen Drahtesel schon mal im Wald, auf Wiesen und über Stock und Stein sein Unwesen trieb. Blaue Flecken, Abschürfungen und Gelenkverletzungen sind die häufigsten Verletzungsfolgen beim Mountainbiken. Stefan Raab fügte dieser Liste am Samstagabend die Gehirnerschütterung hinzu.
Der Pro7-Tausendsassa stürzte in seiner Show &#8220;Schlag den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Mountainbike fahren gefährlich sein kann, weiß jeder, der mit einem solchen Drahtesel schon mal im Wald, auf Wiesen und über Stock und Stein sein Unwesen trieb. Blaue Flecken, Abschürfungen und Gelenkverletzungen sind die häufigsten Verletzungsfolgen beim Mountainbiken. Stefan Raab fügte dieser Liste am Samstagabend die Gehirnerschütterung hinzu.</p>
<p>Der Pro7-Tausendsassa stürzte in seiner Show &#8220;Schlag den Raab&#8221; von seinem Bergrad, landete mit dem Gesicht auf der Schotterpiste und erhielt im Anschluss noch das Vorderrad selbst auf den Kopf. Auch ein Helm konnte Raab nicht schützen. Schnell wird klar, warum man bei solchen Events in Zukunft eher „Vollkopf-Helme“ verteilen sollte.</p>
<p>Dass nun spekuliert wird, der ausgebildete Metzger Raab den Wettkampf gegen seinen Herausforderer Hans-Martin nur weiterführte, weil &#8220;Schlag den Raab&#8221; in dieser Sendung zum ersten Mal durch offensives Product Placement unterstützt werden durfte, halte ich jedoch für verschwörungstheoretisch! Anhänger dieser Theorien behaupten, Raab berappelte sich ausschließlich deswegen, um Werbekunden nicht zu enttäuschen.</p>
<p>Sie klagen an: Wie hätte es ausgesehen, wenn die Sendung aufgrund einer schnell diagnostizierter Gehirnerschütterung, offensichtlicher Schnittwunden, blauem Auge und Abschürfungen im Gesicht des Entertainers, abgebrochen hätte werden müssen? Welche Folgen hätte das für den Hersteller des Mountainbikes, mit dem Raab auf dem Hinderniskurs unterwegs war? Zu deutlich prangte doch das Logo auf dem Rahmen des Rades. Ok, auch schlechte Publicity bleibt Publicity, könnte man behaupten. In diesem Fall wäre der Verkauf der Räder des Raab-Herstellers jedoch vermutlich in den Keller gegangen.</p>
<p>Aber! Stefan Raab vorzuwerfen, er setzte den Wettkampf nur fort, um eben diesen Werbekunden nicht zu enttäuschen bzw. die in den Folgespielen noch präsentierten Firmen ihren Auftritt zu lassen, der leidet meiner Meinung nach an Verfolgungswahn! Wer Stefan Raabs in &#8220;Schlag den Raab&#8221;, der Wok-WM, seinem Stockcar-Rennen und dem beliebten Turmspringen kennt, der wird wissen, wie unglaublich ehrgeizig dieser Raab ist. Egal, worum es geht, egal zu welchem Anlass, egal gegen wen, Raab kämpft immer bis zum Umfallen! Das wissen die Zuschauer und das wollen sie sehen!</p>
<p>Die Fortsetzung der Show trotz schwerem Sturz hat meiner Meinung nach daher nichts mit dem seit dem 1. April ganz offiziell erlaubten Product Placement zu tun, sondern eher mit Raabs gekränkter Eitelkeit! Ein solcher Sturz vor laufenden Live-Kameras ist Raab peinlich genug. Um seinem Missgeschick nicht die Krone der Aufgabe hinzuzufügen, setzte er die Sendung fort. Nach dem Motto: Alles halb so wild! Ich bin kein Warmduscher!</p>
<p>Alles andere würde nicht zu Raab passen! Auf die Gelder eines Mountainbike-Herstellers kann er getrost verzichten&#8230;Regresszahlungen hätte er aus der Portokasse bezahlt! Meinen Glückwunsch, Stefan, zu einer weiteren Super-Show und der Eigenschaft, auch als Moderator einer TV-Show, nie aufzugeben&#8230;auch wenn es in diesem Fall im Sinne der eigenen Gesundheit wohl besser gewesen wäre. Aber das ist ein anderes Thema!</p>
<p>Euer Nico!</p>
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